Jana & Olle am anderen Ende der Welt
Jana & Olle am anderen Ende der Welt

Zusammenfassung Juli

21. Juli  Zusammenfassung der letzten 20 Tage

 

In Broome angekommen trafen wir Laura wieder und verbachten mit ihr Ihre letzten Tage in Australien.

Wir fuhren mal wieder zum Baumarkt um unser Ordnungssystem wieder mal zu ändern und kauften neue Kisten.

Gleichzeitig suchten wir bei Gumtree.com.au und im Hostel nach Leuten die mit uns den Sprit teilen wollen und mit uns die 660 Km Gibb River Road fahren wollen.

Wir trafen ein Argentinisches Pärchen und fuhren mit Ihnen als so genannte Testfahrt 3 Tage ans Cape Leveque, um dort festzustellen das es einfach nicht funktionieren würde weil wir einfach grundverschieden aßen, lebten, uns sie eigentlich keine Lust auf Camping hatten.

Das Cape Leveque ist eine Landspitze die in Aboriginibesitz ist, also schliefen wir dort in Aboriginicommunen und jaaaa es war sehr interressant zu hören das sie damals Fledermäuse (die hier riesig sind) abgeschossen haben und diese dann gegessen haben, das sie noch nie in ihrem Leben Schnee angefasst haben und zu Jana´s erschrecken furchtbar gerne Schildkrötensuppe essen.

In Broome wieder angekommen fuhren wir zurück zum Campingplatz und erzählten unseren neu gewonnen Freunden Vanessa & Dario von unserem Ausflug ans Cape Leveque und den Argentiniern =)

Nach dem wir dann noch Chiara & Jan kennen lernten und wir 6 alle zusammen beschlossen die Gibb River Road mit drei  4Wd (allradautos) zu fahren machten wir uns an die Planung, genossen am 16.07 den Anblick vom Mondaufgang ( Staircase to the Moon) ein einmaliges Erlebnis wo der Mond aufgeht wenn es Ebbe ist und auf dem Schlamm/ Sand  eine leuchtende Treppe bildet.

Und dann ging es auch schon los 222 km bis nach Derby die 5000 Seelen Stadt in der wir noch mal unseren Tank für 1,65 $ pro Liter voll machten, danach fuhren wir im Sonnenuntergang zum nächsten freien Campingplatz um dann dort mitten im Nichts unsere drei Dachzelte aufzuschlagen und erst mal leckere Burger aßen.

Am morgen ging es früh los um 8:30 Uhr machten wir uns dann auf zum Tunnel Creek eine 2 km höhle die durch einen Fluss in den letzten tausend Jahren ausgeschwemmt wurde.

Dort mitten im dunklen mussten wir uns den Weg mit unseren Stirnlampen durch Sand, Steine und Wasser barnen ohne so richtig zu wissen was da noch so mit uns im knietiefen Wasser schwimmt. Und dann sah Jana einen roten Punkt der das Licht der Taschenlampe reflektierte und im Wasser schwamm. „Okay es ist bestimmt ein Ast“ dann haben wir ein bisschen Sand ins Wasser geschmissen, keine Reaktion, & plötzlich war es weg einfach untergetaucht und in dem Moment war uns klar, dass das ein Kleines Süßwasserkrokodil war.

Wir waren mit über 50-80 anderen Menschen in der Höhle die auch schon zurück kamen oder die selbe Richtung wie wir verfolgten und niemandem ist was passiert, also gingen wir auch weiter und genossen dieses Gefühl von unheimlichkeit und das entdecken einer dunklen unberührten Welt.

Am Abend schauten wir uns die Fotos an die Dario mit seiner super Zoome Kamera von den Krokodilen gemacht hat und wenn ihr euch dieses Foto anschaut dann guckt bitte mal links an die Wand und JAAAAAA es ist genau das was ihr seht eine Meeega große Spinne die im Verhältnis zum Krokodil Kopf ca größer als eine Handfläche sein muss. Und wir sind soooo froh das wir sie nur auf dem Foto gesehen haben und nicht in der Höhle weil sonst wären die Mädels wahrscheinlich alle Bewusstlos geworden.

Die Nacht verbrachten wir auf dem Campingplatz bei Windjana Gorge  den wir dann am nächsten Tag mit ca 4 km in der prallen morgen Hitze erwanderten J und dort sahen wir richtig große Süßwasser Krokodile…

Dann fuhren wir an dem Tag noch weiter zum nächsten Roadhouse um dort unsere Kühlakkus abzugeben um sie am nächsten  Tag Tiefgekühlt wieder abzuholen. Wir verbachten die Nacht mal wieder auf einem Freien Campingplatz und am nächsten Tag gingen wir 2 km zu Bell Gorge Wundervolle Wasserbecken mit 2 Wasserfällen die wir anschauen konnten und in denen wir auch schwimmen konnten.

Dort sahen wir Eidechsen die ca 70 cm lang waren und genossen es einfach an einem wundervollen Wasserfall in kaltes Wasser zu springen.

 

 

 

Ende der Gibb River Road  ja das Ende war leider kein schönes sondern eher eins mit Schrecken…. Nach dem wir 3 Tage bei der Bell Gorge verpracht hatten machten wir uns auf eine 300 km lange Strecke zu fahren um dann in El Questro anzukommen und dort unsere letzten Tage, Schluchten und Wasserfälle zu genießen.

Auf dem Weg dort hin hatten Dario & Vanessa leider einen schweren Autounfall. Zu schnell in die Kurve gefahren, überschlagen und auf dem Dach liegen geblieben. Vanessa kam mit einem schweren Schädelhirntrauma und einer Tiefen Schnittwunde an ihrer rechten Hand davon aber leider waren wir ja 400 km vom nächsten Krankenhaus entfernt und als wir mit ein bisschen Beruhigungsmittel für die verunfallten bei der nächsten zivilisation angekommen waren (30km) und die hörten das Jana Krankenschwester ist waren wir quasi ja gerettet weil die flying doctors können nicht kommen und da Jana ja da ist is ja alles gaaaaanz cool…und so warteten wir von 15-21 Uhr auf den Krankenwagen wo nicht wie in Deutschland Sanitäter drin sind sondern nur Personal mit einem erste Hilfe Kurs die dann für weitere fragen einen Arzt anrufen können. Nur leider war das ganze für Jana nicht sooo cool wie für alle anderen… Vanessa berichtete über Atemnot und einen Druck im Kopf der immer schlimmer wurde…..

Naja Sie wurden dann 4 h ins nächste Krankenhaus gefahren und wir haben auf dem nahe gelegenen Campingplatz geschlafen um dann am nächsten morgen um 6 Uhr aufzustehen und wieder zurück zum Auto zu fahren um es komplett auszuräumen und alle wichtigen Sachen Dario & Vanessa nach Kununurra zu bringen. Bevor Aboriginis das ganze Auto schlachten.

Ja nach 6 h harter Arbeit in der Prallen Sonne fuhren wir dann die 400 km nach Kununurra und fielen da erstmal auf dem Campingplatz halbtod in unsere Dachzelte.

Am nächsten Tag trafen wir Dario & Vanessa und gaben Ihnen Ihre Sachen.

Wir fuhren ein paar Tage später noch mal zurück um noch die El Questro Region zu machen und  da brach sich Olle dann am ersten Tag am längsten Wanderweg den Mittelfuß.

Mit dem gebrochenen Fuß musste er dann noch 5 km zurück wandern und klettern.

Der Fuß war dermaßen angeschwollen das wir den Schuh kaum ausziehen konnten.

Ja SCHEIßE ! Schon wieder 200 km vom Krankenhaus mitten im nix… was jetzt…. Da Olle ja einer von der Sorte ist ich glaube der ist nicht gebrochen wir müssen nicht zum Arzt. Verbrachten wir noch eine Nacht dort und am nächsten morgen fuhren wir dann mit viel Überredungskunst ins Krankenhaus….

Jan & Chiara machten noch die anderen Wanderwege und kamen 1 Tag später mit wundervollen Bildern zu uns.

Broome & Cape Leveque

Boab Prison Tree & Tunnel Creek

Adcock Gorge & Galvans Gorge

WinJana Gorge =)

Bell Gorge

Manning Gorge

Unfall

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© Olle Schneider