Jana & Olle am anderen Ende der Welt
Jana & Olle am anderen Ende der Welt

August in Kununurra und fahrt nach Cairns

Ja langsam aber wirklich müssen wir bzw jetzt nur Jana mal arbeit suchen…nach einem anstrengenden Tag auf dem Feld entschieden wir das Jana nicht noch mal dahin geht weil es ihrer Schulter nicht gut tat.

Wir verteilten Ihre Lebensläufe und erhielten dann an einem Mittwoch Nachmittag einen anruf vom Jobcenter das Sie arbeit hätten.

2 Wochen in einer Mine als Housekeeper (Putzfrau) 12h am Tag arbeiten und 26 $ erhalten.

Yeah check in den 2 Wochen hat Jana dann mal viel Geld verdient das wir erstmal kein Stress mehr hatten.

Wir machten uns dann 2 Tage später als Jana wieder da war auf den Weg 3500 km nach Cairns zu fahren wo Cathleen anfang Oktober landen wird.

Die erste Etappe war Kathrine nach einem Tag, wo wir erstmal am morgen in thermal Quellen sprangen. Dann fuhren wir weiter, schliefen die ganze Zeit auf freien Campingplätzen, bezahlten 1,90 $ für den Sprit und kamen dann nach 3-4 Tagen in MT Isa an, einer reinen Minenstadt.

Es wäre perfekt hier arbeit zu finden nicht nur für Jana auch für Olle, aber Olle kann den Fuß noch nicht belasten und Jana hat keinen Job gefunden der uns zugesprochen hat weil putzen gehen wollten wir beide nicht….

Also fuhren wir weiter bis nach Normanton um dort mit ein wenig Glück vielleicht eine Morning Glory Cloud zu sehen. Eine Wolke die bis zu 1.000km lang wird 1 km breit wird und mit bis zu 60 km/h über den Himmel rollt wie eine Welle. Tausende flugbegeisterte Segelflieger kommen jährlich nach Burketown (300km westlich v. Normanton) um auf dieser Wolke zu „surfen“ genauere Infos könnt ihr ja noch googlen.

Kurz vor Burketown sollte ein schöner Freier Campingplatz direkt am Fluss sein.

Und Jaaa es wurde vor Krokodilen gewarnt aber das war nicht das erste mal… als wir zu dem Fluss kamen waren wir ganz allein wir konnten aber noch die spuren unserer Vorgänger sehen und als wir unser Dachzelt aufklappten und Jana auf der Kofferaumablage stand sahen wir ein rießiges Salzwasser Krokodil auf dem Fluss lauern. Jana wurde panisch und wir packten alles zusammen und schliefen dann in dem  Dorf auf dem Campingplatz. Am nächsten Tag verteilten wir wieder Jana´s Lebensläufe leider ohne Erfolg. Kauften uns dann eine Angelschnur, Haken und Köder und setzten uns an die Brücke des Flusses an dem wir einen Tag zuvor und 5 km weiter land inwärts campen wollten. Wir trafen einen Mann aus dem Dorf der uns dann erzählte das an dem Platz wo wir den Tag zuvor campen wollten das Monster aller Krokodile leben soll der Boss der anderen Krokodile im Fluss und das nicht ohne Grund! Das Monsterkrokodil wie sie es nannten soll 9 m lang sein und einer der Farmer hatte ein paar wochen zuvor dabei zu gesehen wie das Krokodil an der Stelle 2 Kühe beim trinken mit einem schnapper im Maul hatte. 2 KÜHE!!! -----  2 ----- ist das der Wahnsinn?!

Jana ist soooo froh das wir nicht dort geschlafen haben :D

Obwohl das mit einem Dachzelt kein Problem gewesen wäre.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Mareeba sahen eine große lange tote Echse, eine Tote Schlange und viele Tote Kängurus auf unserem Weg. Und auch eine nicht allzu schöne aber wir sahen eine MORNING GLORY CLOUD! Der Hammer! Sie begleitete uns 400 km an unserer linken Seite und löste sich dann langsam auf… Anfang und Ende haben wir nicht gesehen. Sie war einfach da! =)

Wir machten noch einen zwischenstopp auf einem Freien Campingplatz und backten in einem Aluminium Topf mit waschechten Australiern Brot und unterhielten uns ein wenig über Australien und die Welt.

Die fahrt am nächsten Tag war nicht langweilig =) Wir sahen ein paar wundervolle Wasserfälle, kleine mini Schildkröten in einem Fluss, eine lebende schwarze Schlange auf der Straße und ein kaputtes Auto am Strassenrand womit eine Nacht zuvor eine dicke Kuh umgefahren worden war, diese lag ein paar Meter hinter dem Auto im Straßengraben….

Das wäre sooooo ein dickes Rumpsteak gewesen ;)

 

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© Olle Schneider