Jana & Olle am anderen Ende der Welt
Jana & Olle am anderen Ende der Welt

Sabang & Jungle Dorf

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Den Weg nach Sabang haben wir in einem Bus voller einheimischen verbracht! Das Dach wurde so voll bepackt mit tausend Reissäcken mit sämtlichen Füllungen! Es war für die Arbeiter eine Höllen Arbeit!
Dann sind wir mit vielen Unterbrechungen nach Sabang gefahren.
Zuerst mussten wir an einem Fluss den Motor wieder abkühlen und das Kühlwasser auffüllen. Dann mussten zwischendurch Menschen mit ihrer Ware oder auch nur Ware vom Dach abgeladen werden.
Neben uns saß eine Mutter mit ihrer Tochter die den monatlichen Einkauf gemacht hatten. Sie leben auf einer kleinen Insel 1h Bootsfahrt von Sabang entfernt. Ganz alleine, ihr man ist Fischer wie sie uns mitteilte! Sehr freundlich und als sie uns etwas zu essen gab und wir zurück war das Eis gebrochen und der ganze Bus war freundlich erheitert! In Sabang haben wir ein paar Tage entspannt und den Underground River besucht! Soll eins der neuen 7 Weltwunder sein. Mit einem paddelboot wurden hunderte von Menschen in kürzester Zeit 1.5km in den Tunnel gefahren und wieder raus.
Den Rückweg haben wir dann mit einem 2h Jungleweg erwandert.
Wir haben mal wieder supernette Menschen kennen gelernt! Die philippinische Familie wo wir gewohnt haben war super nett und hilfsbereit!

Am nächsten Tag sind wir in die andere Richtung des Strandes gewandert und haben einen Wasserfall entdeckt der direkt am Meer war! Wir haben in einem Becken mit Süßwasser gebadet und einen Meter weiter floss es ins Meer! Tolles Erlebnis!

Für Mittwochs hatten wir uns mit Jungle George verabredet der uns zu dem Batak Volk bringen sollte die noch im Jungle leben zwar schon einiges näher zur Stadt gekommen waren, dennoch ihr Leben teilweise wie früher leben. Seit ein paar Jahren Kleidung tragen,eine Schule und einen baptistischen Missionar im Dorf haben und wie wir bei der Ankunft feststellten gerade dabei sind durch ein von dem Land geleiteten Projekt durch den Fluss an dem sie leben ihr Dorf mit Strom zu versorgen! Straßenlampen sind schon am funktionieren jedoch zur Zeit noch mit einem Generator.
Sehr viele Kinder bzw junge Menschen. Frauen die beim rumgehen ihre Kinder stillen und ihre Brüste wie nutzgegenstände behandeln. Ein Affenbaby mit einem Seil was keinen Halben Meter lang ist an einen Baum gekettet, eine Baumkatze gefangen in einer Hütte direkt neben den schlafmatten der Familie. Die erwachsenen kauen alle bethelnuss weil es wohl einen Effekt wie Marihuana haben soll, nach einer langen kauphase wird der Rot gefärbte Speichel dann überall hingespuckt. Wir haben es ausprobiert Ergebnisse = wir haben nichts gemerkt.
Viele sehr unterernährte Hunde die direkt bzw quasi im Feuer geschlafen haben weil sie nur haut und Knochen waren und nur am zittern waren.
Die Nacht sollten wir auf Bambusmatten verbringen,die keinerlei Komfort aufzeigten :-)
Naja eine Nacht dachten wir uns als plötzlich ein Huhn aufgackerte :-D, alle Hunde nicht mehr aufhörten zu bellen und das ganze Dorf auf den Beinen war! Unser Guide in die Hütte kam und sagte:" guys there is a Python eating the chicken!" und wir schnell versuchten aus unserem gerade eingerichteten Bett herauszukommen. Die Schlange hing im Baum direkt über dem Fluss und war gerade mit ein paar Federn des Huhn beschäftigt! Alle versuchten mit ihren Taschenlampen zu leuchten, ein Bambusstock mit einer Drahtschlauf am anderen Ende wurde geholt und versucht die Schlange beim Kopf zu fangen. Nach einigen gescheiterten versuchen fiel die Schlange vom Baum in den Fluss, die Männer waren alle mit bambusstöcken am Flussufer und versuchten auf die Schlange einzuschlagen, einige warfen Steine auf die Schlange und der Rest des Dorfes lief sicher am höhergelegenen Ufer des Fluss auf und ab um das Spektakel bloß komplett mit zu bekommen! Dann hatte sich die Schlange unter einem Stein versteckt und die Männer schnitzen ihre Bambus Stöcke spitz um sie aufzuspiesen und herauszuholen! Das taten sie dann auch die Schlange wurde zur Dorfmitte getragen &  abgemessen! 2,6 Meter lang war das Biest :-) und die Schlangen haut war wunderschön gemustert!
Dann wurde der Kopf abgehackt ein Feuer angezündet und die Schlange die sich noch immer bewegte in Stücke geschnitten und aufs Feuer geworfen! Sie bewegte sich immernoch auf dem Feuer! Danach wurden die Schuppen mit dem Messer abgelöst und am nächsten morgen hat sich olle dann getraut es zu probieren und es war sehr Lecker!
 
Morgen fliegen wir nach Manila

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06-11 Juni. Manila- pagsanjan-lucena- Atimonan - Naga -Legazpi

 

 

Vom Manila Flughafen sind wir erstmal ein paar Straßen weiter gegangen um ein Jeepney (von den US da gelassene Jeeps umgebaut als Transportmittel für ca 15-20 Menschen zu einem sehr günstigen Preis) zu bekommen was uns zu unserem Busterminal fährt... Nach einer heißen diskusion der Philippinen wurden wir dann von dem Jeepney mitten auf einer dreispurigen Straße herausgelassen!
An der Seite ein kleiner Markt daneben direkt die Slums und auf der Straße lag ein sehr gelenkiger Mann der in seinen Lumpen um Geld bettelte! Schockiert von der Situation kam ein anderer Philippine der nicht gerade gepflegt aussah und meinter er passt auf uns auf und hält den richtigen Bus für uns an. Eher skeptisch standen wir am Rand der dreispurigen Straße, der gelenkige Mann in Lumpen schrie uns hinterher wir sollen ihm Geld geben, der Gruch von Urin verdrehte uns den Magen und Immer mehr Busse fuhren vorbei. Dann sagte der Philippine da kommt euer Bus und lief halb auf die dreispurige Verkehrsstraße um uns den Bus anzuhalten! 
Wir sprangen im den Bus und dieser lies uns dann auch am richtigen Ort heraus! Von dort aus nahmen wir einem Bus klimatisiert mit WLAN an board für ca 4€ in das 2h fahrt entfernte Pagsanjan wo wir von dem Postman Willi (eigentlicher Name Noli) und seiner Familie herzlich empfangen wurden! Er sollte uns auch am nächsten morgen zum Bootsanleger bringen von dem wir am nächsten Tag um 7 Uhr morgens als eine der ersten des Tages mit kleinen Nussschalen sogenannten bancas gegen die Strömung des Flusses durch eine malerische Dschungelschlucht mit ca 100m hohen felswenden zum Wasserfall gepaddelt wurden.
Zuerst wurden wir von einem anderem Boot mit Motor bis zum Eingang der Schlucht gezogen als sich noch ei. Anderes Boot dazugesellt und die Frau uns Wasser zu verkaufen anbietet ist das ganze ja noch ganz nett, dann fragt sie uns allerdings ob wir nicht den banceros was zu trinken kaufen wollen. Nur ein Getränk er muss so hart arbeiten sagt sie immer wieder. Nein möchten wir nicht sagen wir mehrmals und nach einigen versuchen lassen sie unser banca los um das Boot hinter uns zu fragen.
Zwei Männer sogenannte banceros Paddel wie wild gegen die Strömung der Vordermann Robert springt zwischendurch an engen Stellen ab um das Boot mit Hilfe seiner Füße an den Steinen abzudrücken. Immer wieder wird leicht eine totale Erschöpfung vorgespielt in der Hoffnung das Trinkgeld am Ende zu erhöhen!
Er lasst sich ins wasser fallen und sagt "ooohh sorry Pause ja?!"
Sicherlich ist der job anstrengend jedoch bei einem normalem atemrhythmus eine Erschöpfung vorzutäuschen ist echt für uns lustig gewesen! Naja

Die fahrt war wirklich sehr schön! Schon auf den 45min hinweg  haben wir einige kleinere Wasserfälle gesehen und Millionen von Libellen die wunderschön in der Morgensonne glänzten! Eine setzte sich sogar auf meinen Helm und am Rückweg eine auf meinen Arm!
Angekommen am Wasserfall mussten wir aus unserem banca heraus um zu einem aus Bambusrohren gefertigten Floß zu gehen. Dieses Floß sollte uns dann durch den Wasserfall in die Höhle dahinter fahren!
Durch so einen Wasserfall zu fahren ist jedoch ziemlich unangenehm die Wassermassen drücken auf die schultern und dem rücken un prasseln auf den Helm!
Die Höhle da hinter war sehr schön leider haben wir keine infos wie sie entstand.
Auf dem Rückweg entdeckten wir vereinzelt knall blaue Vögel mit einem roten Kopf die in der Schlucht hin und her flogen. 
Wieder am Bootssteg angekommen bekamen beide banceros ca 3€ Trinkgeld von uns und forderten dreister weise noch mehr ein!!
Wir drehten uns um und gingen! Das war uns zu blöd!
Nach langer Überlegung es weiter gehen sollte, packten wir unsere Klamotten und machten uns mit einem Jeepney auf nach Lucena die Hauptstadt der Region Quezon.
Die fahrt war traumhaft wenn es auch nicht die komfortable Art der Fortbewegung war über Trumpfte die Natur mit ihrer Schönheit!
Lucena war nur ein Zwischenstopp um den weitern weg nach Atimonan zu fahren.
Atimonan ein Fischerort, direkt am Meer doch leider wird der Strand von Taifunen und Fluten sehr in Mitleidenschaft gezogen!
Bei unserem Aufenthalt lag alles voller Kokosnussschalen!
Wir waren die einzigen Touristen zu dieser Zeit d.h. wir wurden die ganze Zeit beobachtet und angeschaut! Wir denken jeder wusste wo wir waren, was wir machten, wo wir schliefen und wo wir aßen!
Wenn wir über die Straße gingen wurden Gespräche unterbrochen um uns an zu schauen!
Ein sehr unangenehmes Gefühl auf deiner einen Seite auf der anderen Seite habe ich mich noch nie so sicher gefühlt!
Der Quezon Nationalpark ist leider nur mit einem Guide zu bewandern und entschieden wir uns dagegen und genossen am abend den schönsten Sonnenuntergang mit nicht sehbarer Sonne den wir je gesehen hatten!
Der Wolken vor und hinter uns waren knalle rot /pink und teilweise orange erleuchtet, dazwischen funkelte der super blaue Himmel immer wieder auf! Die Sonne war hinter bergen versteckt dennnoch konnten wir uns einmal im Kreis drehen um den pinken Himmel zu beobachten! Atemberaubend!
Leider hatten wir erst am nächsten abend unsere Kamera dabei und da war es leider nicht ganz sooooo schön :-(

Von Atimonan ging es am morgen des 10 Juni nach Naga dort waren wir in einem dreistöckigen Markt Gebäude. 1 Stock Kleidung, Schuhe und Uhren so wie reparieren, 2 stock frisches Obst und Gemüse, 3 stock frisches Fleisch und Fisch.
Mehrere Frauen saßen auf hockern und schälten Knoblauchzehen, andere lagen auf Bänken und schliefen, eine alte Dame packte limonenpulver ab um es mit der Betelnuss zu kauen.
Auf der erste Etage wurden Taschen aus getrockneten Kröten verkauft!
Ein Erlebnis von angenehmen Gerüchen bis Gerüche die den Magen umdrehen. Farben und waren so frisch wie niergendswo anders. Millionen von Auberginen in einer Form wie wir sie in Deutschland noch nie gesehen haben!
Toll!

Am nächsten Tag wollten wir in einem Sportzentrum wakeboard fahren doch leider war die Anlage kaputt sodass wir spontaner weise in den Bus nach Lgeazpi stiegen (13 Uhr mittags noch kein Mittagessen) in Iriga eine dreiviertel Stunde später mussten wir in einen anderen Bus umsteigen von dort ging es dann weiter als es plötzlich einen riesigen knall gab und ein Reifen platze!
Dann hieß es am nächsten Busstop raus und den Rest mit einem Jeepney fahren (15 Uhr) mit mehreren Stopps um das Jeepney voll zu bekommen erreichten wir Legazpi um 17:30 Uhr und ja ooooohhh meine Fresse das war eine Fahrt!
Die Natur schaffte es leider nicht diese lange fahrt und den Hunger auszugleichen aber Bananenstauden, papaya Bäume, voll gepackte Mango Bäume, riesige stachelfrüchte  doppelt- dreimal so groß wie ein Football und natürlich Kokospalmen verlockten am Straßenrand dazu aus dem Jeepney zu springen und alles zu essen, frischer geht es ja wohl nicht.
In Legazpi schnappten wir uns ermal ein Zimmer und fuhren zu einem All you can eat Buffet! Leckere frische Speisen so viel man will für 5€ das war genau was wir brauchten! Heute wollten wir zu einem Dorf fahren das bei einem Ausbruch des Vulkans Mt Mayon komplett zerstört wurde! 

12.Juni Legazpi & Mt.Mayon   14.Juni Donsol

 

 

Wir haben uns in cagsawa die Kirche angeschaut die beim Ausbruch 1814 teilweise zerstört wurde. Alle Menschen suchten damals Schutz in der Kirche. Tausende starben und nur ein paar dutzend über lebten.
Neben der Kirche startet auch ein offroad weg durch das Flussbett das man mit gebuchten touren und einem Quad befahren kann das taten wir dann am nächsten Tag! Jede Menge Spaß! Wir wurden nass und drecking, sahen den mt mayon von nahem. Und er raucht noch aus dem Krater wie ihr auf den Fotos auch sehen könnt. Danach hat Jana mit denbn Kindern. Von der anderem Straßenseite Karten gespielt und wer verliert bekommt von jedem anderen Mitspieler einen klecks babypuder ins Gesicht! Es war sehr sehr spaßig! Die Philippinen zeigten sich mal wieder von einer sehr Gastfreundlichen Seite und wollten mir ständig was zu essen und zu trinken anbieten.
Aas ich erst nach einer Stunde bemerkte war das Plakat vor mir mit einem Bild eines Mannes und seinem Geburtsdatum und sterbe Datum.... Als ich dann hinter mich in das Gebäude sah war dort ein Saag, Kerzenständer und die wand mit einem weißen Stoff abgedeckt.
Und in diesem Moment habe ich mich sehr unwohl gefühlt! Ich las das Plakat erneut und der Mann war schon seit 4 Tagen gestorben.
Ich beendete die kartenrunde und ging dann rüber ins Hktdl und fragte die angestellten wie lange so ein Saag hier zuhause blieb und sie sagten es waren so 4-5 Tage üblich.
Sie sagten auch das es gut war das ich Karten mit ihnen gespielt habe denn die Menschen treffen sich um sich gemeinsam abzulenken.
Am abend gingen wir nochmal los und ich sah das sie am Saag einen Teilen geöffnet hatten um das Gesicht der Leiche zusehen, dort war jedoch noch eine Glasscheibe um die Gerüche nicht herauszulassen immerhin haben wir ja 33°C und hohe Luftfeuchtigkeit....
Am nächsten Tag sind wir dann mit einem Van nach Donsol gefahren und haben ein finnisches paar kennengelernt mit denen wir die nächsten Tage verbrachten. Abends machten wir eine Glühwürmchen Tour auf dem Fluss und sahen hunderte Glühwürmchen bei dem Geräusch eines Motors fühlen sie sich angegriffen und leuchten noch viel mehr! Die Tourleiterin rührte außerdem im Wasser und zeigte uns dadurch das Plankton auch leuchtet! Nach der Tour haben wir uns dann leider durch sämtliche philippinische trinkspiele kämpfen müssen. Am 15.06 sind wir dann mit einem riesigem Kater morgens um 7 uhr schon auf ein Boot um mit Walhaien zu schnorcheln (der größte Fisch der Welt, gehört zu der Familie der Haie und Wale und ist ein reiner Plankton fresser!). Rosanna und Mathias aus Finnland sind dann schon 2 Tage vor uns nach Bohol aufgebrochen, wir wollen uns dort evtl nochmal treffen. Die Tauchschule hier hat uns ein gutes Angebot gemacht so das wir am Mittas schon unseren Tauchkurs anfingen und seit dem 17.Juni certifizierte Open Water Diverse sind! Bei unserem letzten Tauchgang waren wir an einem Manta Punkt und haben einen Manta rochen gesehen. Dadurch das Mantas auch Planktonfresser sind war die Sicht nicht so gut aber er war riesig!
Am 18.06 haben wir uns dann in Richtung Bohol bewegt. 

 

19. Bohol Anreise und Aufenthalt

 

Eigentlich fährt täglich ein Bus direkt nach Bohol der die Fähren und alles andere inklusive hat... Leider braucht dieser bus aber wie wir herausfanden 27 h und wir hätten noch knapp 12h in dem abfahrtsort warten müssen, deswegen haben wir uns auf eigene Faust los gemacht ein Team von 8-10 Leuten hat uns am Busbahnhof alles aufgeschrieben!
Los ging es mit dem schon dritten 3ten Van an diesem Tag nach Matnog von dort soll dir Fähre nach Allen gehen. Die nahmen wir auch leider mussten wir warten bis die Fähre voll war und warteten knapp eine Stunde... Bei der Bootsfahrt viel uns dann auf das wir dringend Geld holen müssen...
In Allen gab es aber nur einen Bankautomaten der für uns natürlich nicht funktionierte....
Von Allen nahmen wir einen Van nach Calbayog und sahen die Sulu See in ihrer schönsten bracht... Leider hatten wir ein wenig Zeitdruck und konnten es nicht voll genießen.
Wir wussten das wir die Fähre geradeso bezahlen konnten und uns mit dem restgeld noch eine Mahlzeit für 3€ teilen mussten denn wir hatten noch kein mittag und Abendessen gegessen... Als wir dann am Hafen ankamen wollten sie noch genau 5€ mehr als agenturgebür.... Wir erklärten das wir es nicht befahlen können weil der ATM nicht funktioniert....etc PP. . Jana drückte dann ein paar tranken raus und letztendlich haben wir die Tickets bekommen konnten uns noch was zu essen holen und sind ab aufs Schiff!
Leider haben wir vergessen Fotos zu machen aber es gab 2 Decks der economy class und auf diesem deck standen ungefähr 100 Doppelstockbetten. Jana hat sich ein wenig an einen Bunker in Berlin erinnert den sie mit der Schule mal besichtigt hatten.
Es war sauber, ab 10 Uhr hat jeder geschlafen und um 4 Uhr morgens sind wir dann in Cebu angekommen. Wir sind dann noch bis 5 Uhr liegen geblieben weil wir schon ziemlich kaputt waren. Dann ging es los zum nächsten Bankautomaten und jippiiii wir hatten wieder Geld! 
Wir holten uns noch etwas Gebäck und einem Kaffee und kauften uns die Fähren Tickets nach Bohol.
Nach Bohol fuhren wir knapp 1½-2 Stunden dort holten wir uns bei McDonalds erstmal einen Burger und Olle noch portion Spaghetti!
Jaaa McDonald's hat hier spaghetti und Reis und Hähnchenschenkel!
Dann ließen wir uns zum Busterminal mit einem Tricycle fahren denn Rosanna und Mathias wollten dort heute ankommen und wir dachten mit etwas Glück treffen wir sie. Als wir dann in unser Jeepney gestiegen war kam nach ca 5 min Rosanna und Mathias zufällig um mit dem selben Jeepney zu fahren!

In dem Ort Lobok schliefen wir in Bungalows am Lobok Fluss für eine Nacht danach machten wir uns auf eine andere günstigere Unterkunft zu finden. Wir gingen mit unseren schweren Rucksäcken durch den Ort und nach ca einer Stunde hat Josef uns angesprochen ein netter kerl Mitte 30 der uns helfen wollte er fuhr also auf seinem Roller kreuz und quer durch den Ort um uns Zimmer zu besorgen die ersten zwei Unterkünfte waren schon voll. Die dritte war zu teuer und dann hat er uns zum Twilight Inn in einer Nebengasse gebracht. Sauber schöne Zimmer genau in unserem Budget. Perfect danke Josef!
Wir besorgten uns was zu essen und danach sollten wir und für knapp 24h Roller mieten um die gegend zu erkunden.
Wir fuhren zu einer Zipline 150m über der Schlucht des Lobok Fluss ist eine 520m langes seik gespannt an dem wir dann auf die andere Seite geflogen sind und wieder zurück! Sehr viel Adrenalin! Und wunderschöne Aussicht! Danach ging es zu den Hänge Brücken aus Bambus gebaut, dann hatten wir auf dem weg zu den chocolate Hills einen platten Reifen der uns für 1€ wieder geflickt wurde! Nächster stopp war ein Restaurant im schmetterlingspark mit kostenloser Führung.
Und danach sind wir noch durch die Berge und Landschaft gefahren zurück an der Küste entlang und hatten eine schöne Zeit! Voll mit freundlichen einheimischen, Kindern die uns zu winken, Reisfeldern in ihrer schönsten bracht und kleinen Fischerdörfern.

Das war unser Tag und auch der letzte Tag mit Rosanna und Mathias die beiden Reisen nämlich morgen nach Palawan!

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Nach ein paar tagen im Süden von bohol und einem Badegang in einem unterirdischem See, fuhren wir am  26. Juni mit einem Boot über Dumaguete nach Siquijor Island, die Insel der schwarzen Magie.
Die Nachbarinseln bezeichneten die Einwohner damals als Hexen und Magier, Sie wird aber auch von den alten Spaniern als die Feuerinsel beschrieben die sich bei Blitz und Donner aus dem Meer erhob.
Denn Siquijor ist für seine flammenden Sonnenuntergänge bekannt!
Dort werden wir wahrscheinlich auch Chris aus Canada wieder sehen, Ihn haben wir ganz am Anfang  in El Nido kennen gelernt. Er reißt schon seit über 6 Monaten durch die Philippinen.
In Siquijor werden wir dann auch wieder im Neoprenanzug und einer Sauerstoffflasche auf dem Rücken die Unterwasserwelt entdecken :-) 

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Siquijor ist eine schöne Insel! Wir sind einmal Außenrum 

gefahren und dann noch einmal quer durch die Mitte und wieder durch den Norden zurück! An einem Sonntag haben wir es dann endlich mal geschaffen uns einen Hahnenkampf anzuschauen! In einer kleinen Arena haben sich die Zuschauer kurz vor einem Kampf wie wild angeschrien um zu wetten, dann wurden die Hähne durch gegenseitiges anpicken aggressiv gemacht und letztendlich aufeinander los gelassen. Jeder Hahn hatte an einem Fuß eine nach hinten gerichtete Klinge die ca 5 cm lang war. Ja und dann kam für die Philippinen der tolle Teil, die Hähne haben sich gegenseitig abgeschlachtet, bis einer Tod war.
Wir haben es uns einmal angeschaut. Das ist halt die Kultur der Philippinen, jeden Sonntag und Feiertags werden Hahnenkämpfe durchgeführt über ca 5 Stunden schlachten sich aggressive Hähne im 5 min. Takt ab. Der Gewinner bekommt dann den Toten Hahn. 

Am Montag haben wir dann auch nach einem Tag voller Sturm und Regen einen dieser flammenden Sonnenuntergänge gesehen! Leider konnten wir bisher nicht tauchen gehen.... Ein Kater und zuviel Wind oder Regen haben uns daran gehindert.... Naja wir haben halt anfang der Regenzeit....
Siquijor kommt einem vor wie ein riesiges trocken gelegtes Korallenriff! Und das ist es auch! Viele Höhlen und Wasserfälle die von dem Kalkanteil des Wassers milchig Türkis schimmern! Der Eingang zum Meer ist mehrere Meter lang, sehr flach und felsig!
Aber das schönste sind die netten Menschen! Freundlich, zuvorkommend, hilfsbereit und kein Stück wie die Orte die wir in den letzten zwei Wochen besucht haben! Dort wird nämlich schon aus 100m Entfernung gebrüllt: "Tricycle fahren????" "ma'am gucken sie hier können sie kaufen... " und teilweise hatten wir das Gefühl das wir sogar in der Nacht mit unserer hellen Hautfarbe aufleuchten! :-D
Naja so sind se halt.... 
Durch einen Taifun der über den Osten gezogen ist, hatten bzw haben wir ziemlich stürmisches Wetter. Wir mussten sogar eine Nacht länger in Dumaguete bleiben, da Flug und Fähren verbot war.
Jetzt sind wir aber gut in Moalboal angekommen. Wir wollen immernoch gerne tauchen gehen aber noch ist das Wetter bescheiden. 
Bald gehts dann nach Singapur und Kuala Lumpur.... 

 

 

 

 

 

 

 

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© Olle Schneider